Freitag, 12. August 2011

Erinnerungen an - Sylvia Plath -


qualvoll
qualvoll gelebt
zwischen
Zorn und Depression
in sich die Samen des Lebens
so keimend und
so sterbend
die Lebens- Fesseln abschüttelnd
das Ich vergessend
nahm sie sich hin mechanisch
entfremdet
ohne Wärme
sie fragte nach dem Tod
nicht nach dem Leben
sehnte sich nach eigenen Metaphern
und starb darin

(c)  UrsaA.

Sylvia Plath, geb. 1932 / Boston - Dichterin
nahm sich im Alter von 30 Jahren das Leben


Foto: UrsaA. - bearbeitet


Sylvia Plath:

"meine japanischen Seiden,
verzweifelte Schmetterlinge
können jetzt jede Minute
aufgespießt werden,
betäubt"

u n d

"Der Blutstrom ist ein Gedicht
stillen kann man ihn nicht"

-nicht still stand ihr Herz-

U r s a   A.


Kommentare:

  1. Liebe Ursa,

    welch wunderbare Worte hast Du hier aufgeschrieben, mit grosser Tiefe und Kraft, feinfühlig und herzhaft, voller Poesie...

    Ganz liebe Grüsse Dir

    Hans-Peter

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  2. Diese Worte ergreifen mich und es kommen Erinnerungen an eine Freundin auf. Sehr bewegend!

    Liebe Grüße,
    Alwina

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  3. Sehr traurig.
    Dabei sehr bedacht, angemessen und zugleich wunderschön in Worte gekleidet.

    Liebe Grüße
    Mandel

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  4. Silvia Plath, ein wenig jung zwar, sich das Leben zu nehmen, aber durchaus nach zu vollziehen, bei Menschen, die mutig einen Schlussstrich ziehen, weil sie ihr Leben gelebt haben oder weil ihr Leben nur noch aus Schmerz besteht.
    Diese Option lassen sich heutezutage immer mehr Menschen offen - mit und ohne den "Segen" des Staates.

    Still gehen sie.
    Ich nenne sie Helden.
    Mutig verlassen sie
    ihr Fahrzeug,
    das ihnen nicht mehr dient.

    Liebe Grüße
    Barbara

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  5. lieber Hans-Peter,

    es sind gefühlte Worte, Worte, die das Denken und Fühlen der Silvia Plath in etwa wiedergeben
    (könnnten !!!) man weiß nie so genau, was Menschen denken und fühlen ... Dir einen schönen
    Sonntag LFG Ursa

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  6. liebe Alwina und Nora,

    leider habe ich diese Erfahrung auch machen müssen ... LG Ursa

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  7. liebe Mandel,

    danke für deinen KOmmentar ... leider sind diese traurigen Worte ein Teil des Erlebten .. aber-, auch die Biographie der Sylvia Plath - ist so beeindruckend, dass es mich immer wieder fast zwingt, sie zu lesen ... wenn auch nur ausschnittsweise ... LG Ursa

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  8. liebe Barbara,

    Du hast sicher Recht und jeder Mensch eben auch, seinem (vielleicht) nicht mehr lebens-werten Leben ein Ende zu machen, aber-, ich denke auch an die, die mit diesem Schritt dann leben - weiterleben müssen ... LG Ursa

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  9. Sehr traurig, so schön in Worte gefaßt und ein wundervolles Bild.
    Herzlichst ♥ Marianne

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  10. liebe Marianne herzlichen Dank für Deinen Besuch hier und für Dein GEFÜHLTES ...das Foto habe ich bei uns im Garten gemacht und anschließend bearbeitet.. LG Ursa

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  11. Liebe Ursa
    Wenn man deine Gedanken zu dem Leben und Tod von Silvia Plath liest, ist man betroffen, bedrückt und hilflos.
    Man fragt sich, warum konnte man nicht helfen, warum suchte sie den Tod…
    Weil ich ein wenig mehr über ihr Leben erfahren wollte, habe ich im WWW nachgelesen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Sylvia_Plath

    Deine Worte machen nachdenklich und betroffen…
    Liebe grüße von Monré

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  12. liebe Monré,

    DANKE für deinen Besuch hier auf meinem Blog, noch vor kurzem konnten wir uns direkt austauschen über Themen dieser Art, auch dafür DANKE ..Sylvia Plath´s Worte machen MICH immer sehr nachdenklich und betroffen ... lieben Gruß Dir Ursa

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  13. ...es ist auch eine qual in einem ganz bestimmten körper in eine ganz bestimmte gesellschaft hineingeborgen zu werden und dort ein rollenspiel vollführen zu müssen, mit dem man nicht zurecht kommt... mir gefällt deine beschäftigung mit sylvia plath sehr, sie war eine beeindruckende lyrikerin...

    kennst du Daddy? gänsehautlyrik -
    http://youtu.be/6hHjctqSBwM
    http://www.internal.org/Sylvia_Plath/Daddy

    liebe grüße
    gabriele

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  14. liebe Gabriele,

    ich habe mir diese "Gänsehautlyrik" angehört, oft, ja-, sehr oft .. und immer wieder fasziniert mich das,m was Sylvia Plath in ihren wenigen Lebensjahren geschrieben hat, wie sie gefühlt, gelebt, geliebt, verachtet, gehasst, gesehnt ... ja-, sie war eine ganz Große ... noch heute ruft ihr Tod eine tiefe Traurigkeit in mir wach ... immer verbunden mit der Frage: WAS hätte sie uns noch mitteilen können ... wir werden es nie erfahren ... liebe Grüße Ursa

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