Freitag, 24. Februar 2012

leise Töne


noch immer lebt in meinem Herzen
ein Teil der Dichtung die sie er - schuf
die Sehnsucht nach dem Wort
was  W o r t   noch ist aus leiser
Stille nur der leise Ruf



© UrsaAngst


foto: ursaA


erst der Gedanke,
dann das Wort,
dann das Bild verbunden mit dem Wort



UrsaA:

ich habe mich
angefreundet mit
dem Wort Stille
aus der die
leisen Töne
klingen die
nicht rufen
nicht schreien
die Samen tragen
und Spuren
hinterlassen
ich habe mich angefreundet
mit der  S t i l l e
die mich suchte und
mich fand

© UrsaAngst
.
.

Wenn die Stille
zu singen beginnt
schweigen die Worte
und nehmen das auf
was man Ehrfurcht
nennt...

© Hans-Peter Zürcher
http://www.blogger.com/profile/16603788100697302448



Ich fand Dich
Ich suchte Dich
überall
zur falschen Zeit
am falschen Ort.
Ich fand Dich
dann
in der Stille
meiner Gedanken.


© ErnstB
http://ernstblumenstein.wordpress.com/



Flora von  Bistram
http://floravonbistram-lesen.blogspot.com/


In der Stille
Vergessen die Welt- ich halte inne,
trete ein durch das Tor der ruhenden Sinne.
Nur ich allein im Herzen der Welt,
vorbei ist die Jagd nach Ruhm und nach Geld.
Ich geh tief in mich und schaue hinauf,
auch du wirst bemerken - eine Tür sich auf.

In der Hast des Alltags ruhen und schweigen
und sich dankbar vor Gottes Schöpfung verneigen.
Die Grenzen erkennen in Zeit und in Raum,
dem Leben begegnen in glückhaftem Traum.
Erkennen den Ursprung der verborgenen Quelle
und eintreten in das Reich der befreiten Seele.



Die Zeit steht nun still, ich atme in ihr,
das ganze Weltall versöhnt sich mit mir.
Umfassender Frieden fließt tief in mein Herz,
vertreibt böse Gedanken und Seelenschmerz.
Im Klang dieser Stille, die stets alles heilt
umhüllt mich die Urkraft der Ewigkeit.


Ich tauche ein in den Lärm unserer Zeit,
demütig erkennend die Unendlichkeit.
Schaue nach vorn, dort steht das Glück
so lasse ich Groll weit hinter mir zurück.
Ich fühl mich an Körper und Seele erholt,
da erstrahlt der Tag im schimmernden Gold.


© fvB

.

Kommentare:

  1. erst der Gedanke,
    dann das Wort,
    dann das Bild verbunden mit dem Wort

    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende liebe Ursa,
    Ulrike

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  2. ich habe mich
    angefreundet mit
    dem Wort Stille
    aus der die
    leisen Töne
    klingen die
    nicht rufen
    nicht schreien
    die Samen tragen
    und Spuren
    hinterlassen .............. lieben Gruß

    © Ursa

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  3. Wenn die Stille
    zu singen beginnt
    schweigen die Worte
    und nehmen das auf
    was man Ehrfurcht
    nennt...

    Liebe Ursa ein wunderschöner Post von Dir. DANKE...

    Liebe Grüsse vom Hans-Peter

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  4. Ich fand Dich

    Ich suchte Dich
    überall
    zur falschen Zeit
    am falschen Ort.

    Ich fand Dich
    dann
    in der Stille
    meiner Gedanken.

    EB 27.12.12

    Schöne Gedanken in deinem Text über die Stille,
    sie sprechen mich an und regen an. Grüsse Ernst

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  5. In der Stille ist der Name eines meiner Bücher und es ist das, was ich suche, finde und lebe.
    Schöne Worte, die alles das aussagen, was ich fast zum Roman werden lasse.
    Mir ist immer das Herz so voll, dass ich schreibe und schreibe... :-) LG Flo

    In der Stille

    Vergessen die Welt- ich halte inne,
    trete ein durch das Tor der ruhenden Sinne.
    Nur ich allein im Herzen der Welt,
    vorbei ist die Jagd nach Ruhm und nach Geld.
    Ich geh tief in mich und schaue hinauf,
    auch du wirst bemerken - eine Tür sich auf.

    In der Hast des Alltags ruhen und schweigen
    und sich dankbar vor Gottes Schöpfung verneigen.
    Die Grenzen erkennen in Zeit und in Raum,
    dem Leben begegnen in glückhaftem Traum.
    Erkennen den Ursprung der verborgenen Quelle
    und eintreten in das Reich der befreiten Seele.

    Die Zeit steht nun still, ich atme in ihr,
    das ganze Weltall versöhnt sich mit mir.
    Umfassender Frieden fließt tief in mein Herz,
    vertreibt böse Gedanken und Seelenschmerz.
    Im Klang dieser Stille, die stets alles heilt
    umhüllt mich die Urkraft der Ewigkeit.

    Ich tauche ein in den Lärm unserer Zeit,
    demütig erkennend die Unendlichkeit.
    Schaue nach vorn, dort steht das Glück
    so lasse ich Groll weit hinter mir zurück.
    Ich fühl mich an Körper und Seele erholt,
    da erstrahlt der Tag im schimmernden Gold.

    FvB 2000

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    1. Antwort an Flora
      Ein vielfältiges, reiches Gedicht mit viel
      Harmonie. Gefällt mir. Am Schluss der ersten
      Strophe musst Du schauen, ob nicht etwas, das
      den Reim betrifft, fehlt.
      Ich meine: - eine Tür tut sich auf.
      Entschuldige, ich bin kein "Fehlersucher",
      vielleicht liege ich falsch. Ernst.

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  6. ein herzliches Dankeschön für Eure Kommentare (sehe heute erst, dass ich sie nicht "kommentiert" habe ... noch immer freue ich mich über Euer Lesen und Eure Gefühlsregungen für meine Gedanken .... mit einem lieben Gruß an Euch Ursa

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