Samstag, 1. September 2012

das NIE

Immer    s   o 
NIE  anders

diese Sehnsucht
die uns findet

die uns zum
Himmel schickt

uns fallen läßt
sich einschleicht

uns umspannt
wie ein Netz

die das Heute
und
Morgen in
sich trägt

die uns leiden
läßt und uns

nackt und bloß
und allein

vor der eigenen
Pforte stehen läßt

nein nie ist sie anders
NIE

© UrsaAngst


Kommentare:

  1. Volle Zustimmung ! Tolles Gedicht, ich mag es total.

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  2. Liebe Ursa,

    es ist mit das aussagekräftigste Wort, welches so Vieles umfassen kann.
    Ein supergutes Gedicht!!!

    lass dich umärmeln
    von deiner Rachel

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    1. Umärmelung erfreut angenommen ...das Kompliment auch ..DANKE dafür ...mit einem lieben Gruß in Deinen Sonntag hinein Ursa

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  3. aber was wären wir ohne die Sehnsucht?
    Berührendes Gedicht, gefällt mir.
    christa

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  4. liebe Christas,

    ja-, WAS wären wir ohne sie ????? Sie läßt uns leben und treibt uns an oder um (her) ...ich kann nicht OHNE sie leben ... Ursa

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  5. Schön geschrieben, deine Gedanken und deine Empfindungen über die Sehnsüchte, die uns Menschen durch das Leben begleiten. Dein Gedicht gefällt mir sehr gut. Ernst

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    1. DANKE, Ernst

      die Sehnsucht werden wir NIE los ... aber-, es lohnt sich, dafür zu leben Ursa

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  6. Liebe Ursa, das Gedicht zieht nahezu an mir in seiner Sehnsucht.

    Liebe Grüße
    ELsa

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  7. Danke Elsa für Deinen Besuch hier ...Ja- es war die Sehnsucht, laut, laut, laut ... Ursa



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  8. Sehnsucht


    Einem jungen Fohlen gleich,
    das seine Nüstern neugierig öffnet,
    die tausend unbekannten Düfte
    am Wegesrand zu erkunden,
    wirst Du geführt
    bis,
    ja bis Du irgendwann
    einkehrst ganz bei Dir -

    Du still lauscht einem Ton
    der immer schon war,
    nur zugedeckt
    von Deiner unstillbaren Sehnsucht.


    Aus der Horizontalen
    gehst Du in die Vertikale
    und findest
    in den Tiefen eine Kraft,
    die grösser ist,
    als alles, was Du vorher
    suchtest und fandest.


    Heimgekehrt
    beginnst Du Freiheit zu leben,
    still im Hier und Jetzt.

    © Bernhard Albrecht, 08.11.2012

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