Samstag, 3. November 2012

im Zeit-garten

 
 
 
 
 
So spürte ich  
In dieser scheinbar
Kühlen Unnahbarkeit
Der Säulen
Eine Vergangenheit
Die mich aufnahm
Fühlte
Das Atmen der Zeit
In dem sich langsam
Das Zeitfenster öffnete
 
 
© UrsaAngst
 
 
 
 
 
 
 
Bernhard Albrecht
 
antwortete:
 
Melodie


Im Tanz der Intervalle,
die Dein Sinnen
durchdringen,
in der Stille vieler
kleiner Augen - Aufschläge
im geschäftigen Treiben
des A l l t a g s
in und um Dich herum -

dieses Summen,
das vielschichtig
sich überlagernd
Melodien
fliessend in sich fasst -

öffnen sich Tore!

Aus unergründlichen Tiefen
umschweben Dich Worte
und -
im Zeitfenster
geht ein Ruf an Dich,
hörst Du
im Tönen der Muschel Dich.

© Bernhard Albrecht, 09.11.2012
 
 

Kommentare:

  1. Diese steinernen Zeitzeugen, sie leben nicht und doch...

    ..grüßt dich Monika

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  2. ... und doch beeinflussen sie unser Denken ... Danke für Deinen Kommentar LG Ursa

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  3. Liebe Ursa,

    ja, irgendwie sind sie in uns, diese historischen Zeugen.
    Sie wirken anziehend, werden von den Augen nicht losgelassen,
    die Hände wollen sie befühlen und manchmal glaubt man, deren
    Geruch in der Nase zu haben...
    Fein hast du dies festgehalten..

    herzlichst, Rachel <3

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  4. liebe Rachel DANKE für Deinen Kommentar, ICH habe sie be-fühlt .. ich fühlte mich der Vergangenheit so nah, lebte irgendwie mit diesem Trio in diesem, heute so verwunschenen Garten .... es war ein herrlicher Tag ...habe viel mitgenommen von dort ... lieben Gruß Dir Ursa

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  5. An einem solchen Ort
    der Vergangenheit nachspüren,
    den Atem der Zeit fühlen ...

    und dann

    in die Gegenwart zurückkehren,
    ein neues Zeitfenster öffnen,
    sich dem Wind entgegenstemmen ...

    Ich glaube, aus dieser Dualität besteht das Leben.

    Einen herzlichen Gruß
    Jorge D.R.

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    1. Danke, Jorge für Deinen Kommentar

      die Gegenwart wird immer gegenwärtiger,der Wind läßt an Stärke nach, das Stemmen wird nachgiebiger ..

      herzliche Grüße Ursa

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  6. Melodie


    Im Tanz der Intervalle,
    die Dein Sinnen
    durchdringen,
    in der Stille vieler
    kleiner Augen - Aufschläge
    im geschäftigen Treiben
    des A l l t a g s
    in und um Dich herum -

    dieses Summen,
    das vielschichtig
    sich überlagernd
    Melodien
    fliessend in sich fasst -

    öffnen sich Tore!

    Aus unergründlichen Tiefen
    umschweben Dich Worte
    und -
    im Zeitfenster
    geht ein Ruf an Dich,
    hörst Du
    im Tönen der Muschel Dich.

    © Bernhard Albrecht, 09.11.2012

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  7. ich höre mich
    lausche dem widerhall
    meiner worte die sich
    unbekleidet und leicht
    mit dem ton der muschel
    verbinden
    ich höre
    ich h ö r e mich

    Ursa

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  8. ...wie du den vergangenen augenblick zur gespürten gegenwart verdrehst um dich in die zukunft zu winden, das finde ich genial....

    liebste grüße in das wochenende, liebe URSA,
    und viele gute eingebungen ... und hoffentlich ein wenig sonne!

    gabriele

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    1. g e n i a l ... ????!!!! DANKE ... freue mich sehr darüber, Du machst mir wieder Mut ... UrsaDir ein entspannendes Wochenende ... die Sonne war hier für 5 Minuten, aber sie hat gelacht :-)

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