Samstag, 16. März 2013

als ich Herbst spielte



DER
nein nicht DER
DIESER
Tag

der  niemals so vergeht
wie du immer sagst:
im strahlenden Gefieder

was ist strahlend
an diesem Tag ?

da fügen sich
unzählige
Stunden
ineinander
aneinander

fügen
wo
und wohin ?

der Wind
in mir
wird Sturm
ruft, lässt Blätter
fallen
legt sie in die Zeit

fragt nach Verhalten
WARUM
ich falle
irgendwann

in ein Buch
werde Seite
werde Buchstabe
werde Wort

lege mich schlafen
ungeplant
als Fragezeichen

© UrsaAngst















Sonntag, 10. März 2013

bewohnt

 
 
 
 
in die Zeit hinein
legst du Worte
die Sang und Klang sind

die Taghimmel erhellen
die flüstern und rufen
sie gleiten unter
meine Schattenhaut

klettern hinein
in den Körper
schicken einen
Frühling der früh
wieder wintert

spiegelbildlich
bewohnt er mich
in Weiß
 
 
©  UrsaAngst

Samstag, 9. März 2013

nach-be-LICHT-et



Antwortgedicht für Bernhard Albrecht Hartmann

"ein schneller Blick,
er teilt und trennt
von einem Bild,
was man nicht kennt"

*

Lächelnd träumt
die Kamera
sie fantasiert
ganz offenbar
zeigt unverhüllt

im Negativ
zurechtgestellt
ohne Stativ
die Fakten
(oder die Fiktion)

kommt das Bild
der Wahrheit nah
was ist nicht
doch was ist da
weichgezeichnet
manipuliert

(scharf fokussiert
abstrahiert)

macht es den Schatten
der dramatisch schnell
betrachtet wird
noch einmal hell
zeichnet die Licht-

Empfindlichkeit
zeitlos Datiertes
in die Zeit

hilft sie zu sehen
oder auch zu wissen ?


© UrsaAngst












.....


Sonntag, 3. März 2013

Wind-Tau

 
 
 
 
 
ein Tau
nicht mehr
und nicht weniger
als ein Tau
 
fest genug
um 
zu halten
 
was sich
 halten lassen
will
 
 
 
© UrsaAngst
 
 


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