Donnerstag, 26. Dezember 2013

ge- ZEIT - igen


ineinander verschlungene Worte
denken den Tag hinein in steigende Fluten
(es ist Winter am Meer, der Sturm treibt)
ein romantischer Glaube vertreibt das Lassen
das  LOS _ Lassen im Innern
ein kleines Lächeln geht bis in die Knie

zieht sie hoch die Gedanken die nicht lächeln
sie sind was sie sind   kaum durchlässig
mehr als geheimnisvoll und nicht sehr zart
ihre kreisende Mitte liegt jenseits
des Körpers  springt auf   springt davon
der Nachtwind lacht 

das kleine Ich versteckt sich hinter
dem Großen seufzt Worte in den Rücken
dieser bleibt was er ist und war   - auf-recht
die Ballettschuhe  hängen wieder in der Traumfabrik
und  DER MOMENT  vergeht  - er  zeit (igt)   sich



(c)    UrsaAngst 






Konfuse Nachtgedanken ( irgendwann)

1.

Auf diesem Papier
stehen Worte die
der Wind am dreizehnten
Oktober in mein Buch
hinein wehte , nicht wissend
dass ich darauf wartete
niemand sollte wissen
dass diese Worte
die Worte des Mondes sind
und dass er sie in seiner
Sichel hielt
bis er müde wurde
und nicht dachte, dass
er sie her-geben würde
zurück an das Leben
Herr Mond, Frau Luna
es ist eure Pflicht
die Gedanken,
die Früchte sind,
zu vergeben
sagt mir den Preis
ich will sie denn ich bin
unruhig und wortlos
grenzenloswortlos
heute in dieser Nacht
........

2.

und dann ist da
noch der Küstenfischer
er nennt mich
bei meinem Namen
und lässt mich dann segeln
irgendwohin
wer weiß wohin
ich weiß nicht denn
ich bin keine Seglerin
und der Wind ist schwach
WIE soll ich segeln ?
Mein Mond, Frau Luna
die Küste scheint hell
und die Dunkelheit
geschliffen - irgendwie
ich bin zerstreut und der
Wind ist laut in der Stille
dringt durch dringt hindurch
durch mich, macht kühl
schleicht durch meinen
Körper und ich weiß nicht
weshalb ich friere
hier am großen Strom
durchzogen von der
vergessenen Zeit




(c) UrsaAngst

Meeres - Rauschen

.

meereskühler
meeressalziger
Wellenmund küsst
einen Regenbogen
in die Sinne
Farbe um Farbe
löst er den Alltag auf

das Meer
berührt kühlend
die Sinne

.
(c) UrsaAngst
 
 

Heute um 17.00 Uhr



Blasser Vogel Sehnsucht
deine Stimme, dein Gesang
hat nicht durchdrungen die
Umzäunung, nicht  den Zaun
den gebotenen, der fern
halten soll, der Wege los ist
der unruhige Töne abstreift
im Vorübergehen und dennoch
lockt mit duftendem Etwas
im geheimnisvollen Schatten
Manchmal höre ich dich singen
mit seltsam wechselnden Stimmen
und im Augenblick der Trauer
trete ich auf einen Zweig
hebe ihn auf, pflanze ihn ein
und mache ein Gedicht daraus

denn irgendwo ist Weihnachten
...



(c)    UrsaAngst







W e i h n a c h t s - betrachtung



Auf welche Art der Weihnachtsfreude
traf diese Welt vor langer Zeit
die Zeit in der  ein Ros   entsprungen
ist        weit  so weit  so weit
entfernt  - ein Lied treibt schwimmend fort

zu welchem Ort der uns berührt - verführt
zu neuem Licht und Denken
vielleicht nur zu Geschenken
zu vielen teuren Gaben
mit kleinen Glöckchen  - groß Gehabe

am Himmel zeigt sich hin und wieder
ein Hauch von Weihnacht
und die Lieder dieser Erde
Friede  Friede  Freude  werde den
Glanz uns bringen und wir singen:

"Hallelujah  nun ist er da der Heiland
in den Herzen ... der Heil uns bringt
der in uns klingt  vertreibt im Nu
die Schmerzen "    die  ach so weltlich sind
und doch so  bitter 

sie bleiben hängen

in dem Flitter der heller strahlt als
planetarisch Licht   und hörst du´s nicht
und glaubst du nicht
"es werde Licht"  es werde Licht"
und die Finsternis  --- ver .....geht


(c)   UrsaAngst



Montag, 16. Dezember 2013

in den Farben des Abends




 
 
Spät trägt der Tag  seine Früchte
zur Wandernden
Ich nehme den bekannten Weg
zum Haus
 wünsche mir, dass es so bleibt,
 dass Himmel und Menschen lächeln
 
 Stilles Licht in den Fenstern
und ein Leben, was  niemals aufhört
 Wunder zu sein
 
 
 
(c)    UrsaAngst
 
 
 
KONTRASTPROGRAMM   ZUM  "W U N D E R"     
fern gesehen
 
Ich sehe sie
ALLE
die Erschöpften, die Traurigen,
die Unterdrückten,
die Zerschlagenen
die Enttäuschten
die Hoffnungslosen
ich sehe sie und
Ich höre sie
ALLE
 
 
Ich will sie hören
will sie verstehen
damit nichts auch gar nichts
verlorengeht von dem
was zerstörerisch in  ihre Zukunft greift
ich höre sie  
verstehe sie schweigend
und hoffe, dass sie NIE  verzagen
 
um der Gerechtigkeit Willen
 
Ursa
 
 


Donnerstag, 12. Dezember 2013

TAG & NACHT




                                                                           
                                                                              
IM
 
VERLORENEN  HALT FINDEN
ZERFLIESSENDE GEDANKEN
 SCHWEIGEND ERDEN LASSEN
WIND- MELODIEN erFINDEN
FÜR EIN MORGEN
 
 
 
(c)   URSA ÁNGST
 
 
Foto: ursa-angst
 

Sonntag, 8. Dezember 2013

mein LIED ist ein SONG



es ist der Pfad den ich noch immer gehe
es ist das "Nach-wie-vor" was ich so vor mir sehe
geliebt so manches Mal - und doch verloren
flog mir das Leben so in Fetzen um die Ohren
die Freude ´rausgeschrien: SO will ich sein
so will ich geh´n - nur so allein

ach,  heute lache ich darüber
noch immer liebe ich am liebsten lieber

es ging ja immer weiter  -das Leben kann so heiter
sein und doch verlogen - hab´mein Fazit daraus
gezogen -  und ich erfand in manchen Stunden
(ich glaube fast, es ist gelungen)
die Z e i t    die Zeiten überwindet
die Zeit die zeitigt  sich und windet
die Augen schließt -manchmal sogar die Ohren
befreit, befreit  und doch verloren
ein Vogel im Käfig  der nicht mehr fliegt
eine Dichterin die es nicht gab und nicht
mehr gibt

ach, weißt Du, liebe Welt
heute lache ich darüber
noch immer liebe ich am liebsten lieber

Bin ich Verliererin, bin ich die Kraft
die mit Geduld so Vieles schafft
gebückt, gebückt und wieder aufgerichtet
das Leben angenommen -neu geschichtet
dann denke ich  ans Gemüse putzen
denk´daran was Kartoffeln nutzen dem
der sie isst, der nicht vergisst, dass
das im Leben All - TAG  ist

ach weißt Du, liebe Freundin
heute lache ich darüber
noch IMMER   LIEBE  ICH am liebsten lieber

 



(c)    Ursa Angst





Freitag, 6. Dezember 2013

stürmisch im HEUTE



Es wird mehr sein 

es wird mehr sein
als ein Frühling

es wird mehr sein
als ein Sommer

es wird mehr sein
als ein Herbst

selbst der Winter
wird anders sein

er wird sein wie
ein Winter im

Gewand eines
jungen keimenden
Frühlings 


(c)  UrsaAngst









Donnerstag, 5. Dezember 2013

WENN ein w e n n zu wenig ist .... dann




WENN  der Weg
in ein HEUTE
UNSER wäre
Würden wir
Jetzt und später
Vielleicht leben
In Zeiten die Strom-auf-
Wärts treiben
In Momenten die im
Flusse liegen
In denen jede Welle
Nach-klingt
Hall wird
Widerhallt
Die blind
Den Weg findet
Der es verdient hätte
Gegangen zu werden

WENN ein WENN ein WENN bleibt
ist es zu wenig ....

(c) UrsaAngst









Sonntag, 1. Dezember 2013

TAGES - SPLITTER




Filigrane Gefühle
widmen sich einer
merkwürdigen
Entwicklung :

Der Leere hinter dem
geöffneten Tor, vor dem
sich Missverständnisse
tief-ver-wurzeln
die symbolhaft  in eine
eigene Welt hinein
wachsen

sie stehlen  Träume
die forttreiben  zu
einem weiten
Minenfeld - wo
Samen nicht gesät
Keime nicht keimen
Wurzeln nicht
wurzeln können

Filigrane Gefühle
widmen sich
erneut dieser
merkwürdigen
Entwicklung:

sie versuchen,
das Land umzugraben


 (c)   Ursa Angst








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