Samstag, 29. Januar 2011

U N ( und ) S I C H T B A R



 wenn die Zeit der Tränen
gekommen ist - weine
 wenn die Zeit des Lachens
gekommen ist - lache
wenn die Zeit des Gebens
gekommen ist dass du gibst
was du liebst und liebst
was dir gehörte dann weine
in dem Moment in dem du weinst
weinen viele Menschen mit Dir  in Deiner Nähe
u n s i ch t b a r
in dem Moment in dem du lachst
lachen viele Menschen mit Dir
s i c h t b a r
Tränen sind  oft nicht zu sehen
und die  Trauer gehört dir alleine 
sie liegt tief im Innern
.
Ein Lachen aber
strebt nach außen
es bleibt nicht bei dir
es gehört dann den anderen
doch manchmal kehrt es zurück
s i c h t b a r  

 

(c)   U.A.



Hans-Peter Zürcher
 http://poesie-lyrik.blogspot.com/
sagt dazu


Trauer 

Stille fließt aus tröstenden Worten
Und entzünden ein wärmendes Licht,
Das dem Ganzen einen Sinn gibt.

Leere die sich Trauer nennt
Wird mit Leben erfüllt.
Diese verwandelt sich aber bald,
Eben durch dieses wärmende Licht,
In Zuversicht und Leben.


Ein Leben, das seine Mitte findet,
Um sich dann in Dankbarkeit
Durch Meditation in Stille verwandelt.



© Hans-Peter Zürcher




Rachel
http://rachelchen-rachel.blogspot.com/
 hat gesagt


und genau was sagt uns
 dein wundervolles Gedicht?
Dass alles seine Zeit hat
alles

R a c h e l 
`*

URSA

alles hat seine Zeit
das Leben  das Wachsen
das Gedeihen das Vergehn
heute zeichnen wir Spuren
die schon Morgen verwehn

*



Jorge D.R. hat gesagt
http://traumtuch.blogspot.com/

(Auszug)
...ich war hier
habe gelesen
schon ein paar mal
immer meine ich
schreiben zu müssen
aber ich kann nicht
finde keine worte
nur lesen
das kann ich
immer wieder ......

Jorge




DANKE DIR   -   URSA


Donnerstag, 27. Januar 2011

morgendliche Verse


Foto: UrsaA.

Vor und nach dem Duschen
.
MAG   sein dass die Musik
die in den Morgen dringt
dir laut erscheint und
  disharmonisch klingt

denn laut, zu laut
signalisieren aufgeregte Nerven
die Melodien flüstern nicht
nein sie bewerfen
den Kopf, den Sinn und dann die Haut
zu laut, zu laut

doch munter aufgesprungen in den Morgen
heraus aus diesem warmen Bett
der Klang im Radio wird nun auch  heiterer
und  irgendwie ist doch
die Morgenstimmung
schon ganz  nett

ein paar getanzte Schritte
hinein ins Badezimmer
die Augen auf  klipp klapp   es geht
und eigentlich ist es ja
fast so  wie immer

und doch ahnst du dass mit dem Klang
an diesem  Morgen
ein Tag beginnt der strömt  und fließt
der sorglos in die Stunden wandert 
 unerschöpflich sich ergießt
im Rhythmus deiner Freude

(c)    Ursa
.



Dienstag, 25. Januar 2011

das Blau im Morgen

Foto: UrsaA  - Damp/Ostsee




seit heute Morgen liegt die Farbe BLAU
wärmend in meinen Händen

ich sah sie  wollte sie spüren 
 griff danach   fing sie mühelios ein

nun  weiß meine linke Hand
was meine rechte tut

das Blau festhalten



(c)   Ursa




Sonntag, 23. Januar 2011

der Besuch

beißende Kälte
in befremdenden Straßen
nebelt die Nacht ein


(c) Ursa


.
Antwortgedicht für  LadyArt
Gabriele Brunsch
du brauchst lange  den Weg zu finden
du suchst und fragst dich was mache ich hier
der Tod einer  Verwandten  ja  sie war dir die Beste und
doch    keine Kontakte mehr    nun gehst du durch fremde Straßen
suchst Erinnerung  die ausbleibt   Verwandte werden zu Nebelfiguren
verschwinden     du suchst   findest nicht   setzt dich in fremder Umgebung
auf einen fremden Stuhl   trinkst ein fremdes Bier  wirst behandelt
wie eine Fremde  die fremd ist und fremd bleiben wird
fremd sind dir auch die Worte die sie  herausrufen   die dich verletzen

du öffnest nicht deinen Mund aus Angst
es könnten Worte herausfallen die tonlos
auf Scherben fallen     Scherben die im Denken
der Anderen  der Anders-sein-wollenden liegen
  nicht kittbar 
schmerzhaft  spitz   hart   schneidend   missachtend   intolerant
du bist allein inmitten der überbordenden Heiterkeit
fremder Menschen     du gehst schnell fort
.

und wieder
.
einschüchterndes Suchen in fremdgewordener Heimat
geleerte Straßen schneeüberzogen
lehnen eine Verbindung ab   du bist nicht die
die ging und nicht wiederkam  du bist nicht die
die nicht ankommt    du bist die die sucht
und die zur Geschichte wird
die man lesen kann
   irgendwann  irgendwo  
 

(c)   Ursa










Sonntag, 16. Januar 2011

sag einfach JA



mit Beethoven schlafen zu gehen
mit Mozart aufzuwachen
ist die eine Seite

die andere Seite ist
mit völliger Selbstverständlichkeit
hinein zu fallen in die Fantasie:

Melodien zu hören die nicht sind
Träume zu spüren die durch Nächte wandern
 inSonnenhimmelwärmebaden wie ein Kind
im Glück zu wohnen mit den ander´n

und irgendwann verleiht das Leben dir Flügel
dann sag einfach ´ja 
UND FLIEGE

(c)    Ursa




Dienstag, 11. Januar 2011

Watt-Melodien

Foto: Dieter Angst


es verlieren
sich die Weiten

in den Zeiten
die vergehn

tauschen weise
 rauschen leise

lauschen sinnend
und verstehn

(c)   ursa






Donnerstag, 6. Januar 2011

tagtrüb nur HEUTE



b i l d h a f t 
verändert nach
Lust, Liebe, Laune, Stimmung,
Gefühl

*

gelb verhüllt tanzt eine
rätselhafte Gestalt
in den nebligen Tag
sie heißt
Frühlingssehnsucht



es ist nicht die  Zeit
den Frühling zu beschwören
der Winter herrscht
das ist sein Recht
doch wenn ich auf die Sinne höre
ist in mir Sonne und das
auch mit Recht
*


Frühlings-LICHT


im Widerschein WIR
Töchter und Söhne
getroffen vom
zitternden
Licht unter
dem Horizont
mit uns der Wind
mit uns die Sonne
die die Tore öffnet
zum Licht
Wegbereiter ist
für Wärme
lass´uns tanzen
im Ort der fernen
Gedanken

lass´uns tanzen im Gelb
(c)  Ursa


Antwortgedichte:

 
Lissi   sagte
http://dasgreifbareunddieillusion.blogspot.com/

LICHT

durchscheinend
transparent wie Glas
fast scheint es, als entspringe
die Figur einem Blütenkelch
so rein und klar wie der Frühling
warten wir auf ihn und tanzen
im Ort der fremden Gedanken
IM GELB der Frühlingssehnsucht.

(c)   Lissi

.
Jorge  sagte
Mit uns der Wind.
Mit uns die Sonne.
Tanzen im Gelb.
Träumen im Blau.
Ein Gehen zum Morgen.
Er wird kommen,
der Frühling.

(c) Jorge


sehnsuchts - strang  
http://ladyart-haiku.blogspot.com/

hineingezogen
in grüne überhänge
waldgras atmet tief

(c) Ursa

bine
http://www.blogger.com/profile/12318134460047178164

Sehnsucht nach dem Licht
das wartet am Ende des Tunnels,
nach Wärme und Liebe.
Es scheint noch weit in der Ferne.
Tanzen wir ihm entgegen.
Und wenn die Beine zu schwach,
so tanzen die Strahlen des Lichts
und wärmen unsere Herzen.

(c)   bine



Sonntag, 2. Januar 2011

ver - WANDEL - t




der Augenblick

 faszinierend
 blut-
und glutvoll 
rätselhaft wirbelnd
verwandelt
im Jetzt

(c)   Ursa

2011


KRISHNAMURTI

Alle unsere Prägungen können durchbrochen werden,
nicht schrittweise, was Zeit erfordert,
sondern im Augenblick, durch unmittelbares Erkennen
der Wahrheit des Gegenstandes.

Die Wahrheit befreit
nicht die Zeit oder
 unsere Absicht
frei zu werden



in diesem Sinne  freue ich mich auf die kommenden Zeiten   ... mit allen Blogfreunden und Blogfreundinnen
 Ursa

Foto:  UrsaA.  Weihnachtsstern bearbeitet

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