Montag, 22. Dezember 2014

nur eine Vorstellung




scheinbar grund-los
hängt der Mond seine Lampe
heute in das Meer

sein  Doppel-Spiegel-Spiel
versinkt in den Wellen

der reife Glanz schmückt sich mit
einer Welle die bricht

wie in einem Gedicht  - mehr nicht


© UrsaAngst






Kommentare:

  1. So kurze Momente in solcher Schönheit - Spiegelbilder in feinen Worten...
    Worte bleiben, und der Mond wird seinen Weg auch so wiederholen, sich irgendwann im Wasser spiegeln...
    Deine Bilder sind so wirklich...fein!

    ganz lieb,
    Edith

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    1. DANKE, die Gedanken kommen und gehen und Deine Worte gehen immer wieder sehr tief und mir nah ... mit einem lieben Gruß an Dich Ursa

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  2. scheinbar grund - los ...

    „scheinbar grund - los
    hängt der Mond seine Lampe
    heute in das Meer

    sein Doppel - Spiegel - Spiel
    versinkt in den Wellen ...“

    scheinbar grundlos
    spiegeln sich wechselseitig
    worte in mit - teilungen und gesprächen,
    landen an,
    beflügeln
    oder versinken in wellen verzerrt
    hinter fremden küsten.

    Ist der Mond ein Clown?

    scheinbar grundlos
    verweist der mond
    in seinen wellen - licht - spielen
    auf einen grund
    tief verborgen in uns
    ruft leise
    die sonnen - kraft eines neuen morgen.

    nicht ohne grund bricht der mond
    im doppel - spiegel vorstellungen auf.

    er will
    dem werden einen weg öffnen!

    © baH, 23.12.2014
    Unter Verwendung einiger Verszeilen
    aus dem Gedicht: „nur eine vorstellung“ von UrsaAngst

    Liebe Ursa

    wieder einmal daran gedacht, wenn nicht beinahe 1000 km zwischen uns lägen, dann würde ich mich auf die Reise machen und mich einfach einmal in einem Strassencafè in Deiner Nähe mit Dir zu einem Gespräch treffen. Ich wünsche Dir eine erfüllte Weihnacht!

    Bernhard Albrecht

    PS.: Ein weiteres von Dir inspiriertes Gedicht zum Thema ist auf meinem Blog: www.wege-der-befreiung.blogspot.com zu finden.


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  3. Lieber Bernhard...
    DANKE für diese wunderbare Antwort .... "..die sonnen-kraft eines neuen morgen wird einen weg öffnen, der mir niemals verschlossen war, aber den ich nicht sehen konnte ..( oder wer auch immer !!!! der mir die Gedanken zu diesem Gedicht offenbarte ) .... der mond spiegelt zurück, was in uns vorgeht ...ich schaue nur hinein und w e i ß !!!!
    Ja-, 1000 km sind zu weit .. LG Ursa

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