Mittwoch, 17. September 2014

Sie wissen nicht ....



Wie sie sich so
gegenübersitzen
so sprachlos sprechend
wissen sie nicht
was ist
was mit dem ist
was dunkel und
wie ein Schatten
hinein fällt in
die Nachmittagssonne
ihres frühen Herbstes


(Erzählen Sie es bitte nicht
(weiter)
dass Menschen manchmal
nicht wissen, was ist)


© UrsaAngst










.

mehr als ein Spiel



Spiel
mit dem
Schönsten
Verschlüsselten
Verrätselten

Spiel
mit dem
Geheimnis
dem
Positiven
dem
Zärtlichen

um frei zu
werden
spiel
spiel mit

spiel mit
dem Spiel

dem Wort-
Spiel



© UrsaA.



Samstag, 30. August 2014

Wieder - HOL - mich




WIEDER 

das Spiel der Spiele
(un -)  bekannte Worte


für Momente
kreiselt wieder 
die Poesie ins Leben








©  UrsaAngst



Mittwoch, 20. August 2014

bestimmt nicht stimmig

In
Gedanken
waren die Menschen schlecht
schlecht gestimmt

.stimmten nicht überein
überstimmten sich
stimmlich

Stimmen wurden laut
hinter leisen Gedanken
Stimm - Bruch

im stimmlichen
stimmte die Stimme  nicht mehr
was stimmt noch ?

Regen ist naß
stimmt das ?

.


(c) Ursa

Montag, 18. August 2014

Im Norden zu Hause


Hinter endlosen Deichen
wechselt das Meer
unaufhörlich 
seine Kleider

Schwarz-grün-blau
wellt es in Farben
längsseits

Abseits wandelt
sich der Strand
singt der Wind

Salz Melodien  in den Tag




©  UrsaAngst




Freitag, 27. Juni 2014

Gedanken zu einer Zeile im Brief ....





Vor dem Fenster
umspannt ein Regenbogen
buntfarbig entfaltet
die Stille

Wer sind WIR
die inmitten des Tages
diese Pracht sehen
dürfen

Diese Pracht die kein
Ende zu kennen scheint
und doch nicht
endlos ist

Ein Herz keimt hinein
in dieses Wunder
suchende Hände greifen danach
die Berührung ist heimlich und sanft


© UrsaAngst





e i n T a g im ALLTAG



ANTWORT-GEDICHT
auf A.D.

Lichtlos
der Horizont
er dehnt sich weit

Die Turmuhr schlägt
gelassen EINSAMKEIT 
in die Stunden

Der Tag beginnt mit
Bohnenkaffee
nebenan wartet 

ein Haustier 
auf den Mittag
es gibt Rouladen


© UrsaAngst    2/2010


Donnerstag, 22. Mai 2014

(un)-ver-stand-en verspätete Gedanken zum 1. Mai )

Kommentargedicht


.
dem Spiegel der Zeit
laufen die Worte davon
sie geben sich die Hand
reichen sich weiter
setzen sich in unbekannte
Herzen gleiten in fremde
Münder über-geben sich
in den Tag schweben
dort hin wo die Nebel
dichter und sie nicht
mehr verstanden werden
grüne Worte werden grau
grau ist bunt
bunt ist die Welt
welche
ist ein Fragewort

(c) UrsaAngst

Wind - Gefährte




                                 du     w a r s t                                      
das Gesicht des Windes
unter deiner Haut lagen Stürme
vergangener Zeiten
du warst der Tag und die Nacht
deine Augen waren Leidenschaft
spielten Verführung
ohne zu enden
deine Worte waren Wellen
die viele Ufer umspülten
du lebtest im Wind und
ich war deine Gefährtin
  in kunstvollem Spiel des Lebens

© UrsaAngst







un .... gewöhnlich




gewöhnlicher Weise
gewöhne ich
mich nicht daran
an gewöhnlichen
Tagen Ungewöhnliches
gewöhnlich zu machen

gewöhnlicher-weise
führt alte Gewohnheit
zu gewohntem
Handeln und Tun

ungewöhnlicher weise
zu neuem Denken
und ungewohnter
Aufmerksamkeit
gegenüber dem
Gewöhnlichen
 
(c) UrsaAngst
 



Montag, 19. Mai 2014

J E T Z T



FREI zeigt er sich  
sehr frei  und offenherzig
dieser gelebte Moment

Es wird Zeit sagte die Zeit
trug im Eiltempo
Leben ins Leben

Die gespannten
auf Empfang gestellten
Sinne ver-suchten sich

sie trieben Lichtstrahlen
in ein zärtliches Spiel
offen und ungeniert zeigte sich
der Horizont im JETZT

JETZT  ist  JETZT
JETZT ist die ZEIT

JETZT - es gibt immer nur ein JETZT


© UrsaAngst




ge-TANZ-t





So kehren wir zurück
vom Gipfel der Tänze
der tanzenden Frauen
der Vielträumerinnen

kehren zurück aus einem Land
von Poetinnen
die Worte schrieben wie
fallende Wasser

in deren Herzen
Zärtlichkeiten keimten
aus grünen Trieben
die nun  hinein wuchern

in die Gefühle der Ängstlichen
der  ewig Zaudernden
der zeitlos Hoffnungslosen



(c)    UrsaAngst



Freitag, 9. Mai 2014

liebe das Licht





 DeineSilhouette
Spiegelt sich wider
Auf den glänzenden Blättern der Oliven
Spiegelt sich wider 
Im rauschenden Brunnen der Zeit 
deine Stimme dein Geruch gleiten in die Tiefe
sie haben gelernt sich zu erinnern
in Lebendigkeit 
die abnehmende Dunkelheit strahlt
legt sich in die Arme eines Tages
mit mutigem Lächeln 


(c)   UrsaAngst


Mittwoch, 7. Mai 2014

vereint mit Rainer-Maria Rilke



Zitat:

"Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehen.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,
aber-, versuchen will ich ihn ...." R.-M. R.


***

In mehr
als der Mitte des Lebens
blicke ich hinter die Dinge
schaue in jene Fenster, die sich nicht
mehr verschließen, sehe entziffert
verschlossene Worte im
harmonischen Gleichklang.

Erinnerungen öffnen Türen
geben zurück jene Umarmungen
die fühlbar auf der Haut und
doch tief - so tief im Herzen
ankern, einem Segelboot gleich
im Hafen

"ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehen.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,
aber-, versuchen will ich ihn..."  R.M.R.

(Was für ein Vers, für das, was  IST )

(c)     UrsaAngst








Samstag, 3. Mai 2014

w i s s e n d



Was für ein Spiel
mit der Süße eines Sommers
voll reifer Früchte

Leichtsinniges Hineinleben
in sonnige Tage
in  alt-neuer Verwirrung

Diese Zeit ist
nicht neu sie ist
gerundet im Alten


© UrsaAngst






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