vereist sind
Flüsse und Meere
die Zeit sonnenleer
Licht und Wärme
sind verschwunden
hinter verschlossenen Türen
sitzt die Sonne
auf gekreuzten Beinen
sie wartet
müde streckt sich ihr ein Tag entgegen
wirft vergangene Stunden auf´s Eis
die Stunden frieren vereisen tauen nicht auf
schweigen den Horizont an der sich im Eis spiegelt
der erbarmungslos mit vereist
in schweigender Stille
noch ist Winter
(ein Winter der vielleicht unter seinem Mantel einen Frühling trägt)
© UrsaAngst
Foto: UrsaAngst
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