Sonntag, 21. Juni 2015

nicht ohne RILKE



Die Erkenntnis, dass ich nicht OHNE IHN, ohne Rilke sein kann,
ist nicht neu, aber immer wieder finde ich für diese
Zuneigung neue Worte von ihm, die intensiver sind
und tiefer gehen als die anderer Poeten

Zitat

"Liebe ist zunächst nichts, was aufgeben, hingeben und sich mit einem
Zweiten vereinen heißt (denn was wäre eine Vereinigung von Ungeklärtem
und Unfertigem, noch Ungeordnetem .....?),
es ist ein erhabener Anlass für den Einzelnen, zu reifen, in sich
etwas zu werden, Welt zu werden für sich um eines anderen willen,
es ist ein großer , unbescheidener Anspruch an ihn,
etwas, das ihn auserwählt und zu WEITEM beruft "

Rainer Maria Rilke 


Gedanken irgendwo aufgegriffen:

Wenn das Du am Ich
zu einem Du wird
wenn das Ich am Du 
zum Ich wird
sind wir gereift
sind wir EINS
und doch 
sind wir ZWEI
WIR Zwei


© Ursa Angst

Sonntag, 7. Juni 2015

Teil - Mensch






entflammt
betäubt
gelähmt
ekstatisch

die Sucht  sucht
die Quellen die nicht
aus der Vernunft gespeist
werden  

der Wille will 
leben und handeln

und die Blüte entfaltet
ganz nebenbei ihren Zauber 


© UrsaAngst







.

Will (e)





Gewollt

wehrlos  hinein gezogen
in den eigenen Schatten

Die Bereitschaft sich zu 
vertiefen in das Ich

um dem neuen DU
einen  Raum zu geben 
half

den Weg zu sehen
ihn zu ebnen und
zu gehen 

© UrsaAngst





Mittwoch, 20. Mai 2015

durch - SICHT - ig





Wie filigran das Leben
geworden ist

alte Spuren verblassen
neue kommen hinzu
zart und zerbrechlich

die Zeit der Perlen ist vorbei


© UrsaAngst











.

Dienstag, 5. Mai 2015

DA .... hinter ...







es ist nur
eine alte Tür/
in einem alten Haus/
Staub verhangen/
verschlossen/
vergessen/
trennend/

folge den Worten
die dahinter liegen

© UrsaAngst



Sonntag, 26. April 2015

sing´ es noch einmal, dieses Lied ...





mein Lied, ich liebe dich
Wenn ich dich höre spüre ich in mir
eine nicht enden wollende Poesie
Wie eine aufspringende Blüte
mich verzaubernd legst du den Hauch
gesungener Dichtung  in meine
ausgehöhlten Nächte
Ich fühle den Schlaf nicht kommen
du bist da  berührst mich sanft 
bringst mir Frieden und bleibst mein Lied 
selbst in der Nacht

© UrsaAngst







/


Bernhard Albrecht
 http://wege-der-befreiung.blogspot.de/
  schrieb dazu:


Froher Gesang


Mein Lied, „ich höre“ dich -
weckst mit deinem Gesang
Lichtkräfte in mir
und 
lässt strahlen
aus der Mitte meines Herzens,
gleich einer aufspringenden Blüte,
dem L e b e n zugewandten Mut.

Mut,
der mein Tagwerk durchpulst,
belebt
mit friedvoller Tat.

© baH, 26.04.2015 

Mittwoch, 8. April 2015

Was mich glücklich macht.....




SIND WORTE

deren Sinn sinnvoll
sinnig und tief - gehend  ist

WORTE
die sich in die Nacht hinein legen
mit dem Tag erwachen

WORTE
auf die Verlass ist 


© UrsaAngst

Sonntag, 22. März 2015

du welkst NIE









Aus Blütenkelchen einen Sommer Morgen trinken
sich vereinigen mit der Natur 

© UrsaAngst




.

Sonntag, 15. März 2015

ge - DICH-tet




Von allen Gesichtern/ die ich
je liebte/ gab es eines/ was
ich mehr liebte/ die ganze Zeit /

es berührte mich hartnäckig/
verfolgte mich schweigend/
verweilte viele Male

unsichtbar in der Zeit/
in meiner Zeit, die meine
Sprache kannte/

die meine Worte unter dem Mond/
und in der Sonne nicht brach/
sondern glaubte

und zurück kehrte in eine Weite/
die im hellen Licht den Schatten vergaß/
der immer alles begrub

und der nichts wusste von
einem Gesicht/ was ich mehr liebte/
die ganze Zeit 

© UrsaAngst





Freitag, 6. März 2015

sie kam, um zu lösen ... sie-, DIE ZEIT




Er hörte nicht auf/ der südliche Gesang/
in ihren Gliedern/ in ihrem Körper/
In den Wandelgängen der heimlichen 
Gedanken tropften schnelle/ 
wilde  Regenwunder herab/

Dieser Gesang trug in sich feuchte Worte/
Tränen /  die der Südwind trocknete/
irgendwann ließ die Zeit sie  frei/
gestückelte Stunden  vereinten sich/
wurden zu einem Tag/ der lebte und wuchs 


© UrsaAngst








.


Sonntag, 1. März 2015

Sonntag, 8. Februar 2015

(un-) bekannte Gefühle



Dieses  Lied
Dieses eine Lied
Dieses hingebende hinneigende Lied
Habe ich zurück gelassen
An einem Feuer versengend und zuckend
In Wonne und Trauer

Dieses Lied
Dieses eine Lied
Aus Nebel und Meeres Salz
Aus Geheimnis und Wissen
Aus Möglichkeiten und
Unmöglichem
Nahm kein Ende

Es dauerte an im Schmerz
Eines Glaubens dass es bleiben wird
Unzerstörbar nur dem gehörend
Der es (mit-) singt

© UrsaAngst



Donnerstag, 29. Januar 2015

spiele- spiele




Bajazzo – spiele
fange an Bajazzo
spiel`dein Spiel
spiel es auf deiner Geige
das blaue Lied vom Glück
das blaue Lied
und zeige
den Tanz
der dann zum Reigen wird
tanz´ihn durch alle Gassen
und abends wirst du dann
allein von dieser Welt gelassen
sing`für die Welt die Verse
die immer du gesungen
erfahren hast du vieles schon
so viel ist schon verklungen
fange an Bajazzo
spiel`dein Spiel
so wertvoll ist Erfahrung
den Weg zu kennen und zu sehen
ist mehr als Offenbarung
die Freude ist dein Lebensziel
füllt dich mit Lust und Schmerz
und hin und wieder bricht es dir
auch sicherlich das Herz
sing´für die Welt  die Verse
die immer du gesungen
erfahren wirst du  täglich mehr
bis alles ist verklungen
BAJAZZO, spiel´ und tanze
(c) ursa 02/08

Foto2335


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