Mittwoch, 13. April 2016

fließend - LIEBE



Ich bin der Fluss
spreche sie aus
die anderen Gedanken
die schweigenden

Ich bin der Fluss
Ich liebe
leidenschaftlich
lasse Perlen aufsteigen
die versöhnen

unvermutet singe ich
mit einer Stimme die
höher klingt als andere

und die dennoch tiefer geht


© UrsaAngst



Mittwoch, 23. März 2016

Flu (e)cht -linge

aus "Trümmerseele" 

für Nächstenliebe und Toleranz ,
Hrsg. Stephanie Mattner & Michael Pilath



Wo fängt die Liebe an, wo hört sie auf ?

Hört sie auf an den Grenzen,
an den Grenzen der Länder,
der Völker, die grenzen - los
sind in ihrer Abwehr
wehr - haft  ab-wehr-en?

"Bleibt doch, wo ihr seid,
wo ihr zu Hause seid,
geht zurück
                   ins Verderben,
geht zurück
                   in den Tod"

denn  ....

"unsere Welt ist klein
und sie schränkt uns ein,
sie beschränkt uns,
ja-, sie beschränkt uns so
sehr, dass wir selbst zu
Beschränkten werden."

WO fängt die Liebe an  ??

© UrsaAngst




Samstag, 27. Februar 2016

Menschen- ART ?



nicht denken
nur lassen
nicht lenken
nur hassen

denken in
Worten
die schwer(er)
wiegen

es sind diese
"Arten"
die alle
betrügen

genug Betrug
doch LOG-ik
noch fern
das ist doch nicht neu:

ES IST SO IM KERN


@UrsaAngst

Freitag, 12. Februar 2016

SICHT - bar

IN  -AN - AUF  den

Straßen einer Stadt
mit rauen Wegen

irgendwo zwischen
Beton und Asphalt

greifen Gestalten
nach Geschichten

die nicht mehr
besungen werden

Zweigeteilt die Liebe
in diesseits und jenseits

verbirgt sie nicht die
Verzweiflung die nicht geht

die bleibt und bleibt
und sie so aufreibt

dass sie kniefällig
werden vor dem was ist

und nicht geht

@ UrsaAngst










Freitag, 22. Januar 2016

Wort ...REICH

IM Anfang war das Wort
der Gedanke, die Idee, die Vorsehung,
der Wille 
der Wille zum Licht
 DAS Wort war BEI Gott
auf dem Wege zum Werden
IHM so nahe
und den Menschen
und Gott war das Wort
und der Wille
und das Wollen des Lebens
das Wollen der Liebe
und das Wort wurde Fleisch
und lebte unter uns
wurde Wirklichkeit
wurde Mensch
durch die  LIEBE
zu den Menschen



ergänzt :  (c)    UrsaA



F l a m e n c o

Flamenco

Dramatik
S p a n n u n g
symbolhaft rufend, singend
leise, zart, warm
kehlige Stimmen rollen 

heraus aus dem Körper

Melancholie dramatisiert
die Figur, die Gestik, 

den Menschen, den Tänzer
trauernd, pathetisch, verführerisch
schreiend, rufend, lachend, weinend


der Tanz tanzt den Tänzer


© URSAAngst

Mittwoch, 18. November 2015

der Meyer



der legendäre  Meyer(lich)
war hässlich nicht nur äußerlich
sein Innenleben war bescheiden
und niemand konnte ihn so richtig leiden
er war sehr reich und hemmungslos
die Macht nach der er griff war groß
und doch war er ein Zwerg
ein ziemlich mieser
ein Lügner ein Betrüger
eben ein so´n richtig fieser
Weggenosse dem man besser
aus dem Wege geht
doch leider traf ich ihn
da war´s zu spät
so lernt´ich ihn kennen
ich will es benennen  
er war ein "Brocken" zum
Ko....en


©  UrsaAngst


Freitag, 6. November 2015

außen vor





Gedanken
außerhalb der Zeit
 +
Der gefrorene Fluss sammelt seine Inseln 
schließt sie ein hält sie fest
ein Krähenruf färbt die Luft
unser Flügel schlagen endet im Taumel
 dicker Raureif legt sich auf die Nacht
vorbei der Herbst 
ein früher Winter setzt sich eis – blau 
auf die Inseln
+
 Ursa Angst

Samstag, 19. September 2015

Neue Zeit



Es ist die Zeit in der
Geigen nicht mehr weinen

die Saiten rufen "nadjeschda"
und die Hoffnung setzt sich nieder

in einem Wohnzimmer irgendwo
in der Wüste

Die Blüte ist aufgegangen
sie duftet nach einem Gewächs

was unterwegs ist und im eigenen
Schatten Kraft finden wird

zu blühen


©  UrsaAngst



Donnerstag, 30. Juli 2015

was ich (nicht) lasse ....





Nicht der Weg 


und ich lasse diese Straße
die ich hasse einfach liegen

Will besiegen was ich hasse
und nicht lasse

nicht verlasse diese Straße
die  so kalt  und nicht erneuert

die beteuert dass sie jung 
und mit Schwung

nicht vergessen weil besessen 
nicht besiegt werden kann



© Ursa Angst











Freitag, 24. Juli 2015

Das neue Buch - Gedichte "Niemand weiß, wann .." Ursa Angst







Aus dem Vorwort

"Worte waren es, die mir halfen, mein Gleichgewicht
zu halten, nicht auch noch verloren zu gehen in
dieser Welt, die mich an den Rand der Verzweiflung brachte und
dennoch immer wieder auch die Kraft gab,
alles zu ertragen ..."

Man ist allein, einsam - danach
schmerzlich einsam und lernt doch,
sich aus dieser Leere zu befreien ...

Gedichte aus der Zeit "intensivsten Erlebens":
Krankheit, Einsamkeit, Tod, Abschied, Trauer
von der Hoffnungslosigkeit hin zu einem neuen, anderen Leben


UrsaA.


Bei Interesse, bitte  mich kontakten:   ursa3012@aol.com

oder unter
http://www.epubli.de/shop/neuerscheinungen


Buchdetails

Sprache: Deutsch
ISBN: 9783737558679
Format: Quadrat
Seiten: 36
Altersempfehlung: keine Altersbeschränkung (0 - 99)
Erscheinungsdatum:
Preis: 14,90 EUR



erhältlich auch bei Amazon unter ISBN 9783737558679

DANKE 

Samstag, 18. Juli 2015

T H E A T E R II



Sie liebt das Theater/
denn sie ist das Gewand/
in das sie sich spielend kleidet/

Sie ist die Souffleuse der
Leidenschaften die sie überfallen

Sie nimmt Platz im nebligen Morgen/
sucht das Licht hinter dem Vorhang/
hört Applaus, sieht Menschen lächeln/

um ihre Stirn schlingen sich Kränze
aus Gedanken die nie gedacht wurden

Sie schleudert sie hinein in den leeren Saal/
die Souffleuse in ihr flüstert/
sprich nicht so laut/

es ist kein Drama es soll ein
Lustspiel sein vielleicht sogar eine Posse
ach Posse  fragt sie/

und  liebt das Theater denn sie  IST
ver - KLEID - et


© UrsaAngst



Sonntag, 21. Juni 2015

nicht ohne RILKE



Die Erkenntnis, dass ich nicht OHNE IHN, ohne Rilke sein kann,
ist nicht neu, aber immer wieder finde ich für diese
Zuneigung neue Worte von ihm, die intensiver sind
und tiefer gehen als die anderer Poeten

Zitat

"Liebe ist zunächst nichts, was aufgeben, hingeben und sich mit einem
Zweiten vereinen heißt (denn was wäre eine Vereinigung von Ungeklärtem
und Unfertigem, noch Ungeordnetem .....?),
es ist ein erhabener Anlass für den Einzelnen, zu reifen, in sich
etwas zu werden, Welt zu werden für sich um eines anderen willen,
es ist ein großer , unbescheidener Anspruch an ihn,
etwas, das ihn auserwählt und zu WEITEM beruft "

Rainer Maria Rilke 


Gedanken irgendwo aufgegriffen:

Wenn das Du am Ich
zu einem Du wird
wenn das Ich am Du 
zum Ich wird
sind wir gereift
sind wir EINS
und doch 
sind wir ZWEI
WIR Zwei


© Ursa Angst


Ich - Werden


Ich hör Dich,
der Du mir den Schleier
vor meinen Augen zu heben suchst,
Ich höre Dich.

Ich höre Dich,
wie Du mir die Augen
öffnen möchtest,
mich unscheinbar leise ermahnst
den Blick nach innen zu wenden,
auf das, was in mir wachsen will,
damit ich ganz Ich werde.

Ich höre Dich,
höre in Deinen Worten M - ICH,
und nehme aus DEINEN Händen
mich bei der Hand,
um mit Dir gemeinsam -
vereint, wir DREI
durch das Tor zu treten,
in eine neue Wirklichkeit.

Ich neige mich in Dankbarkeit Dir zu,
dass ich durch Dein WORTEN
werden konnte ICH!
© baH, 21.06.2015


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