Sonntag, 22. März 2015

du welkst NIE









Aus Blütenkelchen einen Sommer Morgen trinken
sich vereinigen mit der Natur 

© UrsaAngst




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Sonntag, 15. März 2015

ge - DICH-tet




Von allen Gesichtern/ die ich
je liebte/ gab es eines/ was
ich mehr liebte/ die ganze Zeit /

es berührte mich hartnäckig/
verfolgte mich schweigend/
verweilte viele Male

unsichtbar in der Zeit/
in meiner Zeit, die meine
Sprache kannte/

die meine Worte unter dem Mond/
und in der Sonne nicht brach/
sondern glaubte

und zurück kehrte in eine Weite/
die im hellen Licht den Schatten vergaß/
der immer alles begrub

und der nichts wusste von
einem Gesicht/ was ich mehr liebte/
die ganze Zeit 

© UrsaAngst





Freitag, 6. März 2015

sie kam, um zu lösen ... sie-, DIE ZEIT




Er hörte nicht auf/ der südliche Gesang/
in ihren Gliedern/ in ihrem Körper/
In den Wandelgängen der heimlichen 
Gedanken tropften schnelle/ 
wilde  Regenwunder herab/

Dieser Gesang trug in sich feuchte Worte/
Tränen /  die der Südwind trocknete/
irgendwann ließ die Zeit sie  frei/
gestückelte Stunden  vereinten sich/
wurden zu einem Tag/ der lebte und wuchs 


© UrsaAngst








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Sonntag, 1. März 2015

Sonntag, 8. Februar 2015

(un-) bekannte Gefühle



Dieses  Lied
Dieses eine Lied
Dieses hingebende hinneigende Lied
Habe ich zurück gelassen
An einem Feuer versengend und zuckend
In Wonne und Trauer

Dieses Lied
Dieses eine Lied
Aus Nebel und Meeres Salz
Aus Geheimnis und Wissen
Aus Möglichkeiten und
Unmöglichem
Nahm kein Ende

Es dauerte an im Schmerz
Eines Glaubens dass es bleiben wird
Unzerstörbar nur dem gehörend
Der es (mit-) singt

© UrsaAngst



Donnerstag, 29. Januar 2015

spiele- spiele




Bajazzo – spiele
fange an Bajazzo
spiel`dein Spiel
spiel es auf deiner Geige
das blaue Lied vom Glück
das blaue Lied
und zeige
den Tanz
der dann zum Reigen wird
tanz´ihn durch alle Gassen
und abends wirst du dann
allein von dieser Welt gelassen
sing`für die Welt die Verse
die immer du gesungen
erfahren hast du vieles schon
so viel ist schon verklungen
fange an Bajazzo
spiel`dein Spiel
so wertvoll ist Erfahrung
den Weg zu kennen und zu sehen
ist mehr als Offenbarung
die Freude ist dein Lebensziel
füllt dich mit Lust und Schmerz
und hin und wieder bricht es dir
auch sicherlich das Herz
sing´für die Welt  die Verse
die immer du gesungen
erfahren wirst du  täglich mehr
bis alles ist verklungen
BAJAZZO, spiel´ und tanze
(c) ursa 02/08

Foto2335


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Mittwoch, 28. Januar 2015

aus dem heraus ...




aus Gedanken
die still und ruhig
wurden Gedanken
wandernd und wild

aus Teilen
die winzig und klein
wurde ein Ganzes
wurde ein Bild

aus einem Gefühl
wurde eine Reise
aus lauten Tönen
wurde  leise
die Melodie deines Lebens

 NICHTS  ist  vergebens


(c)   Ursa Angst

vogel - FREI ?


Sich erinnernd /legt sie
rot-bunte Blätter auf den
kleinen Hügel/
ein Vogel fühlt sich gestört
fliegt auf / fliegt davon/

Hier ist ihr Leben/ hier liebt sie/
den weißen Stein/ das Herz
aus Marmor/ den unversehrten
Stamm der Esche/die Erinnerung/

ihr Körper verschmilzt mit der Zeit/
legt sich, wird klein/ kleiner /
löst sich auf / fliegt davon wie
ein Vogel/ der sich gestört fühlt
und der  nicht bleiben will ...


(c)   UrsaAngst





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(un-) realistisch fremd




Irgendwann/ irgendwo/traf sie ihn (wieder)
Er erzählte von Dingen/ die  ihr fremd waren und auch fremd blieben/
aber auch er war (irgendwie) für sie ein FREMDER /
Er sah Dinge/ die keiner so sah wie er/ er war  ein  SEHENDER / er  sah das/ was aussah wie Leben/ was sich anfühlte/ wie Leben/ wo er hineintauchte und bereit wurde/ dieses LEBEN  (wieder) als Geschenk anzunehmen/ WIEDER  ?/
Jahre entstanden in ihm/ die bereits gelebt waren /die Erinnerungen waren WUNDER - bar/
vorbei fliegende Momente fing er auf/ Augenblicke/ die in der Ewigkeit lagen/ bedachte er
mit einem Lächeln / er hielt sich auf / ließ sich aufhalten/gab Halt/ den Anderen /
Er liebte sie nicht/  diese  Haltlosigkeit /sie machte ihn unfähig, seine Fähigkeiten zu zeigen/ zu entwirren, was wirr war / er fragte nicht/ fragte nicht nach dem/ was NACH DEM   passiert war/sein Gesicht strahlte in  Klarheit/ erfüllte die Gegenwart/ die sich mit  der Vergangenheit einließ /
und nichts/ aber auch gar nichts aus-ließ /manchmal fühlte es sich zart an/ manchmal rau /
dann   wurde es Nacht und die Worte wortlos / er ging /   fort /

Das hier  ist eine Erzählung, eine kleine Erzählung zwischen Sonne und Mond .....zwischen SEIN und NICHT -SEIN

©   UrsaAngst





Donnerstag, 22. Januar 2015

L i e b e




.... die Grundmelodie ist  r o t    















© Ursa Angst

Blue (s)

B L A U 

sagte er
liebe ich 
blau ist der Himmel
das Meer
der Wind , die Sterne
(sind sie blau?)
 blau sind  die  Berge
blau die Häuser der Insel
Blau das Leben der  Kinder
 meiner Zeit
und so blau
die Sehnsucht nach Leben
.
und ich
so blau - äugig 
im BLAU 


© UrsaAngst





Sonntag, 11. Januar 2015

unter UNS unten




Spuren
sind sie von dir?

Ich übe mich im
Atemholen und

befasse mich mit
kaltem Stein 


© UrsaAngst








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Paris und anderswo



Zwischen Denken
Und Schreiben
Sterbende Menschen

Schmerzensschreie
Durchdringen die Welt
Hinter durchbrochenen Mauern

weint ein Land


© UrsaAngst


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